Ornithologische HIGHLIGHTS einer Helgoland-Tour

Wieder einmal (Mitte Oktober) war es soweit, dass die Insel im Herbst „gerufen“ hat, um auf Vogelbeobachtungstour zu gehen. Helgoland ist zu den Zugzeiten ein „Magnet“ für viele durchreisende Vogelarten, insbesondere aus den arktischen Gebieten. Die Insel liegt quasi an der Kreuzung mehrerer Zugwege. Viele durchziehende Vögel die aus Skandinavien kommen und küstennah fliegen, landen auf Helgoland, um sich für den Weiterflug zu stärken.

Immer wieder wird man dann durch Meldungen von Arten überrascht, die z.T. regelmäßig, oder aber auch höchst selten hier anlanden. Und man wundert sich, wie und warum Arten, die in der sibirischen Tundra (Waldpieper, Gelbbrauen-Laubsänger, Blauschwanz,…), oder gar von hinter dem Ural hierher kommen (Taiga-Zilpzalp,…). Das absolute Highlight war aber das Stejneger- Schwarzkehlchen. Es ist Zuhause in Ostasien (Ostchina, Mongolei, Korea, Japan, usw.). Ein (!) Exemplar wurde nun auf Helgoland gesichtet, was gleichzeitig als Erstbeobachtung für Deutschland gilt.

Folgt mir nun zu einer kleinen Exkursion.

Alle oben gezeigten Arten ……und noch einige mehr, sind „weitgereist“. Viele davon sind nicht, oder nur höchst selten im Binnenland anzutreffen. Deshalb ist Helgoland, insbesondere zu den Zugzeiten, immer wieder eine reise wert.


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